Die Stadt Rendsburg in Schleswig-Holstein hat 28.000 Einwohner und 2016 ein Klimateilkonzept „Mobilität im Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg“ erstellt. In diesem wurde eine Schwachstelle in der Nahmobilität festgestellt und als Pilotprojekt ganz konkret auch ein Fußverkehrs-Check empfohlen. Es gibt eine politische Rückendeckung durch die Landeshauptstadt, maßgebliche Partner (Land S-H, IHK, NAH.SH) und die KielRegion hat sich gleichzeitig als Modellstadt des Projektes „Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen“ beworben (ExWoSt, BSSR), woraus sich Synergie-Effekte ergeben könnten. Rendsburg hat einen Fußwegeanteil von ca. 24 % (SrV 2013) und dies dürfte steigerungsfähig sein. Als Alleinstellungsmerkmal ist die Prozess-Unterstützungszusage durch die Landeshauptstadt Kiel anzusehen, die in Deutschland mit ihren Fußverkehrs-Programmen durchaus eine Vorreiterrolle einnimmt, derzeit ebenfalls an einem Leitfaden zur Förderung des Fußverkehrs arbeitet und bis zum Sommer 2017 einen Masterplan Mobilität mit Schwerpunkt Nahmobilität erarbeiten will. Inhaltliche Schwerpunkte könnten in Rensburg ein Wegeachsennetz und der Freizeitverkehr sein.