...für das Projekt: Fußverkehrs-Checks vor Ort + fußgängerfreundliche Kommunen vernetzen - Bausteine für Fußverkehrsstrategien (FVS2)

FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

Für das Nachfolgeprojekt zu „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ sollen sieben weitere Kommunen die Chance bekommen, Modellstadt für Fußverkehrsstrategien zu werden. Hierzu wurde im März 2018 noch einmal der Fachbeirat um Rat gefragt und letztlich sind im April aus den 30 verbliebenen Kontaktstädten folgende Städte ausgewählt worden:

  • Neustrelitz (im Nordosten Deutschlands, Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, etwa 21.000 Einwohner)
  • Coesfeld (im Nordwesten Deutschlands, Bundesland Nordrhein-Westfalen, etwa 36.000 Einwohner)
  • Erlangen (im Südosten Deutschlands und somit nun südlichste Modellstadt, Bundesland Bayern, etwa 113.000 Einwohner)
  • Göttingen (in Mitteldeutschland, Bundesland Niedersachsen, etwa 135.000 Einwohner)
  • Mainz (im Westen Deutschlands, Bundesland Rheinland-Pfalz, etwa 218.000 Einwohner)
  • Halle (Saale) (im Osten Deutschlands, Bundesland Sachsen-Anhalt, etwa 241.000 Einwohner)

Wer richtig mitgezählt hat, sollte bemerkt haben, dass dies nur sechs neue Modellstädte sind. Für die siebente Modellstadt haben wir uns etwas überlegt: Da sich im Jahr 2016 leider keine Stadt aus dem Land Brandenburg um die Teilnahme als Modellstadt beworben hat, möchten wir im zweiten Durchlauf hier noch einmal neu ansetzen. Wir befinden uns dazu derzeit in Kontakt mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL), das sich in ihrer Mobilitätsstrategie für 2030 eine „Landesinitiative Stadt zu Fuß“(1) zum Ziel gesetzt hat, und hoffen in diesem Zusammenhang, nun auch eine brandenburgische Stadt für die Förderung des Fußverkehrs begeistern zu können.
>>> Die siebente Modellstadt werden wir somit demnächst noch bekannt geben. <<<

Die Aktualisierungen der Karte und der Stadt-Kurzvorstellungen unserer sieben neuen Modellstädte befinden sich derzeit noch in der Bearbeitung und werden in Kürze hier für Sie bereitgestellt.

Quelle:

(1) Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL): Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030, S.37f. Abgerufen am 15.05.2018 auf: http://www.mil.brandenburg.de/media_fast/4055/Broschur_MIL_Mobilit%C3%A4tsstrategie.pdf

 

...für das Projekt: Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)

Im Juli 2016 erfolgte eine Kontaktaufnahme mit allen Städten in Deutschland ab 20.000 Einwohnern, unter anderem mit der Fragestellung, ob ein Interesse an einer Zusammenarbeit besteht. Angeboten wurden den Kommunen örtlich begrenzte Fußverkehrs-Checks und Workshops mit Verwaltungen, Multiplikatoren und regionalen Interessenvertretungen mit dem Ziel, möglichst kleinteilig die Belange der sehr unterschiedlichen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu Fuß zu erfassen, zu analysieren und in eine darauf aufbauende Strategie zur Förderung des Fußverkehrs einzubinden (siehe Anschreiben und den Informations-Flyer).

Bis zur Abgabefrist Ende September erklärten 58 Städte ihr generelles Interesse, darunter bewarben sich 35 Stadtverwaltungen, Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker offiziell darum, als Modellstadt ausgewählt zu werden. Der Fachbeirat des Projektes hatte in seiner ersten Sitzung recht differenzierte Gedanken und Kriterien für die Auswahl der Modellstädte erarbeitet und letztlich folgender Städte-Auswahl zugestimmt:

  • Rendsburg (im Norden Deutschlands, Bundesland Schleswig-Holstein, etwa 28.000 Einwohner),
  • Eisenach (in der Mitte Deutschlands, Bundesland Thüringen, etwa 43.000 Einwohner),
  • Marl (im Westen Deutschlands, Bundesland Nordrhein-Westfalen, etwa 86.000 Einwohner),
  • Jena (als zunächst südlichste Modellstadt, Bundesland Thüringen, etwa 107.000 Einwohner) und
  • Chemnitz (im Osten Deutschlands, Bundesland Sachsen, etwa 241.000 Einwohner).

 

Die kurzen Schlussfolgerungen aller in den Modellstädten des Projektes 2016/17 durchgeführten Fußverkehrs-Checks und Begehungen haben wir für Sie in der Datei Fazite Fußverkehrs-Checks (PDF) zusammengefasst.

 

Wegen des unerwartet großen Interesses an der Mitwirkung im Rahmen des Projektes wurde eine zusätzliche Einbindung der 30 Städte angedacht, die sich als Modellstadt beworben hatten, aber nicht ausgewählt wurden. Kurzinformationen zu den Kontaktstädten finden Sie durch Aufruf der nebenstehenden Karte und Anklicken der gelben Kreise.