Wir freuen uns, dass Sie Interesse an der Förderung des Fußverkehrs haben. Sie erhalten hiermit Informationen über die Projekte „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ (Laufzeit: April 2018 - März 2020) sowie „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ (2016 - 2018).

Das Projekt „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ wurde aufbauend auf dem Vorgängerprojekt „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ durchgeführt. Dabei wurde der im ersten Projekt entwickelte Handlungsleifaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“ auf seine Praktikabilität und Umsetzbarkeit getestet und evaluiert. Zudem gab es Fußverkehrs-Checks und Workshops in sieben weiteren Modellstädten.- somit wurden zum jetzigen Stand seit 2016 insgesamt 12 Modellstädte von FUSS e.V. bei der Entwicklung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie unterstützt und beraten. Des Weiteren wurden Kommunen in ganz Deutschland mit mehr als 20.000 Einwohnern nach Ihren Wünschen und Erwartungen an ein bundesweites Netzwerk fußverkehrsfreundlicher Kommunen befragt, welche durch interessierte Kommunen bei einem Aktivseminar im Oktober 2018 ergänzt und diskutiert wurden (siehe Menüpunkt "Vernetzung"). Im Laufe des Projekts „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ wurden zwei Broschüren herausgebracht, die unter "Produkte und Downloads" kostenfrei zur Verfügung stehen (bei Bestellung von Print-Versionen über den Online-Shop fallen Versandgebühren an).

Informationen für Planende und Gehende

Der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. möchte Sie unterstützen durch Informationen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Produkte und Downloads

 

Aktuelles

Die Projekte sind abgeschlossen. Alle Informationen zu den durchgeführten Projektaktivitäten finden Sie über die Menüleiste am linken Rand.

 

Städte entdecken das Gehen neu

Fußgängerzone in Halle (Saale)

Immer mehr deutsche Städte entdecken das Gehen neu. Zwölf von ihnen haben sich in den letzten Jahren vom Fachverband für Fußverkehr FUSS e.V. strategisch beraten lassen; das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt haben das Projekt gefördert. Zum Abschluss des Projekts „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ resümiert Projektkoordinator Patrick Riskowsky: „Nachdem Fußgängerinnen und Fußgänger hundert Jahre lang als Randfiguren betrachten wurden, rückt der stadtfreundliche, einfache, kostengünstige und umweltfreundliche Fußverkehr in vielen Städten wieder mehr in den Fokus.“ Mehr

 

 

 

 

Broschüre „Geh-rechtes Planen und Gestalten“ erschienen

Deckblatt der Broschüre Geh-rechtes Planen und Gestalten
Gestaltung: Neuwerk

Fußverkehrsplanung ist eine komplexe Disziplin, für die es zahlreiche rechtliche Vorgaben und Empfehlungen in vielen Regelwerken gibt. Im Arbeitsalltag ist es für Planer*innen in der Stadtverwaltung oder im Planungsbüro und erst recht für engagierte Bürger*innen nicht immer einfach, den Überblick im „Paragraphen-Dschungel“ zu bewahren oder bestimmte Vorgaben und Empfehlungen auf Anhieb zu finden.
Wir haben eine umfassende Sammlung an fußverkehrsrelevanten planungsrechtlichen Aspekten aus den betreffenden Regelwerken zusammengestellt. Diese Sammlung ist einzusehen auf www.geh-recht.de und auf dem aktuellen Stand.

Wem das zu umfangreich ist, die/der kann ab sofort zu unserer Broschüre „Geh-rechter Planen und Gestalten“ greifen. Hier geht es zum Download als PDF-Datei, hier zur Bestellung in unserem Online-Shop (gegen Versandgebühren; die Broschüre selbst ist kostenlos).

Die Broschüre bietet eine kompakte Sammlung wichtiger Aspekte zur Planung des Fußverkehrs – ausgewählt nach pragmatischen Gesichtspunkten. Anstatt in Richtlinien, Normen und Verordnungen, unübersichtlichen und überlangen Dokumenten oder auf Webseiten suchen zu müssen, kann dieses Heft als Arbeitsunterstützung und Lexikon der Fußverkehrsplanung genutzt werden. Sortiert nach Themenbereichen und praxisnahen Fragestellungen finden sich hier viele relevante Aspekte des Fußverkehrs.

 

Handlungsleitfaden evaluiert

Handlungsleitfaden
Neuwerk (Gestaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit)

Vor rund einem Jahr (Juli 2018) ist der Handlungsleitfaden "Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie" als Produkt aus dem Projekt Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien hervorgegangen und sogleich an alle Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnenden verschickt worden. In den Jahren 2016 bis 2018 waren insgesamt etwa 700 Menschen daran beteiligt, herauszufinden, wie eine strategische Förderung des Zufußgehens aussehen sollte und was deshalb in diesem Handlungsleitfaden zumindest auch als Thema benannt werden müsste. Dabei ging es nicht darum, ein völlig neues Konzept zu entwickeln, vielmehr soll der Handlungsleitfaden die vorhandenen Ansätze darlegen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.
Anfang 2019 haben wir ebenjene Kommunen mittels Fragebogen um ein Feedback zum Handlungsleitfaden gebeten. Wir wollten wissen, wie der Handlungsleitfaden ankommt: Welche Inhalte fehlen oder ist die Broschüre gar schon randvoll mit allem, was man zur kommunalen Fußverkehrsförderung wissen muss?

Die Ergebnisse der Evaluation finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Handlungsleitfaden sowie zum Download der Broschüre finden Sie unter dem Menüpunkt Handlungsleifaden.

 

 

Nachgefragt, nachgehakt - das Parteiengespräch in Halle (Saale)

Kunst auf dem Riebeckplatz in Halle (Saale)

Am 15. Mai 2019 veranstaltete FUSS e.V. ein Parteiengespräch auf dem Bürgersteig in Halle (Saale). Die kommunalpolitische Forderung, die Stadt stärker als eine fußgängerfreundliche Stadt zu entwickeln, stand dabei im Zentrum dieser Veranstaltung in Fortbewegung. Neben dem August-Bebel-Platz wurden auch das Paulusviertel (Goethestraße) und der Platz Am Steintor gemeinsam aufgesucht. Die jeweilige Situation wurde zunächst durch zwei Mitarbeiter des Fuss e.V. speziell aus der Perspektive der Fußgänger erörtert. Anschließend erhielten jeweils ein/e Vertreter/in der Parteien die Gelegenheit, ihre Position zur zukünftigen Förderung des Fußverkehrs darzulegen. Interessierte  Hallenserinnen und Hallensern hatten ebenso die Möglichkeit, Fragen zur Fußverkehrsförderung an die Stadtratskandidaten zu richten.

Das Protokoll zur Veranstaltung können Sie sich hier als PDF herunterladen.

Alle Ergebnisse zu den Projektaktivitäten in Halle (Saale) finden Sie zum Nachlesen auf der Modellstadt-Seite für Halle (Saale).

Neustrelitz auf den (Fuß-)Weg gebracht

Marktplatz-Mitte Neustrelitz

Es ist geschafft - Neustrelitz erhält als erste von sieben Modellstädten des Projekts "Bausteine für Fußverkehrsstrategien" unsere Fußverkehrsstrategie-Urkunde und darf sich nun - wie Chemnitz, Eisenach, Jena, Marl und Rendsburg aus der vorangegangenen Projektperiode - zum Kreis der "vollwertigen" Fußverkehrsstrategie-Modellstädte zählen.
Am Donnerstag (31.01.2019) nahm Bauderzernent Karsten Rohde stolz die Urkunde entgegen und versprach, dass die Stadtverwaltung alle im Rahmen unserer Projektaktivitäten in Neustrelitz vorgeschlagenen Maßnahmen und Hinweise für die weitere Prüfung, Diskussion und Planung aufnehmen wird, wies jedoch daraufhin, dass nicht alle Maß­nahmen gleich prioritär behandelt werden können. Kleinere Maßnahmen mit eher geringem Kosten­aufwand möchte die Stadtverwaltung im Sinne der Verbesserung der Fußverkehrs-Infrastruktur relativ kurzfristig umsetzen, andere Maßnahmen bedürften hingegen einer Abstimmung mit weiteren Behörden (Verkehrsbehörde, Tiefbauamt, Ordnungsamt etc.) und ggf. einer fachlichen Variantenprüfung. Im Zuge der zeitnah anstehenden Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans besteht die Chance, dass die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Situation für den Fußverkehr Berücksichtigung finden, wovon Fußgänger/innen in Neustrelitz schon bald profitieren könnten. Als Maßnahmen mit höherer Priorität sollen zunächst solche entlang der stark frequentierten Wegerelationen zwischen dem Bahnhof / ZOB und dem Stadtzentrum (Fußgängerzone / Marktplatz) berücksichtigt werden. Wünschenwert ist beispielweise die Umwidmung des Marktplatzes in einen "verkehrsberuhigten Bereich", sodass anstatt der heutigen Dominanz des Kfz-Verkehrs bald ein respektvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer/innen mit gegenseitiger Rücksichtnahme im Sinne der schwächeren Verkehrsträger (Rad- und Fußverkehr) auf diesem wichtigen Platz des Stadt herrschen kann und dort signalisiert wird, dass in Neustrelitz gut und sicher zu Fuß gegangen werden kann.
Die wichtigsten Ergebnisse zum Nachlesen finden Sie im Abschlussprotokoll (PDF) sowie Ausführliches auf der Modellstadt-Seite für Neustrelitz.

FUSS e.V. checkt's - Die Check-Broschüre ist da!

Fußverkehrs-Check

Mit der aus Recherchen, Interviews und unseren Erfahrungen aus den Modellstädten unseres Projekts "Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien" zusammengestellten Broschüre möchten wir Kommunen und Bürger/innen ermuntern, selbstständig Fußverkehrs-Checks durchzuführen. Darin enthalten sind die wichtigsten Tipps zu Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Fußverkehrs-Checks sowie eine Übersicht über geeignete Check-Formate und Check-Listen. Auch für kommunale Mitarbeiter/innen, die bereits einen Fußverkehrs-Check in seiner/ihrer Kommune durchgeführt haben oder sogar bereits an einer Fußverkehrsstrategie arbeiten, gibt die Broschüre hilfreiche Hinweise zur konzeptionellen Einbindung von Fußverkehrs-Checks, denn ein Fußverkehrs-Check reicht in der Regel nicht aus! Gecheckt?

Die Broschüre gibt es als Download (PDF) und als Print-Version in unserem Online-Shop.
Die ausführlichen Texte und Informationen finden Sie weiterhin auf www.fussverkehrs-check.de.

Gemeinsam läuft es besser - Vernetzung fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Deutschland

FUSS e.V. präsentiert das potenzielle Netzwerk fußverkehrsfreundlicher Kommunen.

Für alle fußverkehrsbewussten Kommunen, die nicht allein dastehen wollen, wenn es darum geht, den Fußverkehr in ihrer Stadt voranzubringen,veranstaltete FUSS e.V. am 10. Oktober 2018, also am Vortag des 2. Deutschen Fußverkehrskongresses, in Berlin ein Aktivseminar mit dem Motto „Gemeinsam läuft es besser!“. Dabei ging es darum, fußverkehrsinteressierten Städten erstmalig eine Gelegenheit zu bieten, andere Kommunen kennenzulernen, denen der Fußverkehr ebenso am Herzen liegt, damit sie fortan voneinander und miteinander lernen können. Zudem baten wir die Kommunen, uns ihre Wünsche und Erwartungen an ein bundesweites Netzwerk für fußverkehrsfreundliche Städte mitzuteilen, wozu im Vorfeld bereits auch eine deutschlandweite Umfrage stattgefunden hat.

Alle Ergebnisse der Vorab-Befragung sowie des Aktivseminars finden Sie unter dem Menüpunkt Vernetzung.

 

 

Ziel des Projekts

Mit diesen Projekten möchte der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. notwendige Grundlagen für eine strategische Förderung des Fußverkehrs auf kommunaler Ebene sammeln und weiterentwickeln. Angestrebt wird eine möglichst zielgruppengenaue Erfassung und Analyse der Bedingungen und Bedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern über Umfragen, Fachinterviews sowie Fußverkehrs-Audits und Workshops in ausgesuchten Modellstädten. Ein daraus zu entwickelnder Handlungsleitfaden soll den Städten und Gemeinden durch die Bereitstellung von Praxis-Hinweisen, Erfahrungswerten und Entscheidungshilfen bei der Erstellung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie helfen.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

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Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

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