für das Projekt: Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)

Man muss voranstellen, dass es den angesprochenen Städten weitgehend überlassen war, inwieweit sie sich bei der Bewerbung als Modellstadt engagieren. Es waren lediglich fünf Fragen des Anschreibens zu beantworten und wenn die Frage fünf mit „Ja“ beantwortet wurde, entsprach dies einer Teilnahmebekundung. Insofern blieben unweigerlich die erst danach erstellten Ansatzpunkte für eine Auswahl teilweise unbeantwortet und für weitergehende Nachfragen war der Zeitrahmen zu eng und die Anzahl der Bewerbungen zu groß.

Die folgenden Auswahlkriterien wurden vom Fachbeirat in seiner ersten Sitzung am 05. September 2016 zusammengestellt und danach noch einmal an wenigen Stellen ergänzt (Stand 22.09.2016). Sie sind lediglich ein Rahmen, mit dem die Auswahl eines möglichst vielfältigen Städte-Sets (siehe Modellstädte) erfolgen sollte:

 

Typus

Status

Die Fragestellung, ob eher „Einsteiger – Aufsteiger – Vorreiter – Absteiger“ auszuwählen sind, blieb kontrovers. Für Einsteiger spricht die Methodik für die Arbeit in den Modellstädten, die sich gut für Netzwerkbildung und Sensibilisierung eignet. Für die Auswahl bereits fortgeschrittener Städte spricht die kurze Dauer des Projektes und der damit verbundene Anspruch, in dieser Zeit eine sichtbare und damit dokumentierbare Veränderung zu erreichen. Für die Berücksichtigung beider spricht, dass man dadurch eine wirklich grundsätzliche Differenzierung und Breite erreicht. Hierzu gab es folgende Hinweise:

Potential

Nicht abgefragt wurde die Ausstattung für die Umsetzung. Deshalb waren die folgenden Fragestellungen nicht immer zu beantworten:

Akteure

Konzepte

Die Städte sind gefragt worden,

Themen

Anhand dieser Aspekte wurden aus insgesamt 37-Städte-Bewerbungen (siehe Kontaktstädte ) fünf Modellstädte in Deutschland ausgewählt und vom Fachbeirat bestätigt. Aus der Kurz-Begründung der ausgewählten Modellstädten ist die Vielfältigkeit erkennbar.